Anfragen und Anträge

Aktuelle Informationen aus der Gemeinde

Im Rats- und Bürgerinformationssystem finden Sie aktuelle Termine und Vorlagen der Gemeindevertretung.

2025

Antrag:
Die Satzungsbeschluß über den B-Plan 28 im Ortsteil Westerland wird solange ausgesetzt, bis der Städtebauliche Rahmenplan vorliegt und inhaltlich berücksichtigt werden kann.


Begründung:
Es bestehen grundsätzliche Bedenken wegen der massiven Ausweitungsmöglichkeit von Ferienwohnungen in diesem sehr kleinen B-Plangebiet. Die jetzige Fassung ermöglicht ca. 70 neue Ferienwohnungen. Deshalb taugt der ausliegende B-Plan nicht als de fakto dBlaupause für das gesamte Gemeindegebiet, im Gegenteil, die zusätzlichen Kapazitäten müssen in anderen Bereichen kompensiert werden.
Denn laut Beherbergungskonzept ist eine Erhöhung der touristischen Unterbringungsmöglichkeiten ausgeschlossen. Der Städtbauliche Rahmenplan, der im Oktober vorliegen soll, damit sehr zeitnah, betrachtet explizit die Gesamtsituation. Das Vorpreschen mit der Beschlussfassung ist nicht verantwortungsvoll.
Der B-Plan 28 muss nochmal auf den Prüfstand, insbesondere da in der aktuellen Auslagefassung unklare Festsetzungen korrigiert werden müssen.

Antrag:
Wir beantragen die Einrichtung eines Bürgerrates zur Beratung über die zukunftsgerichtete Gestaltung der Innenstadt im Ortsteil Westerland

Begründung:

Es herrscht eine weitgehende Einigkeit über eine Notwendigkeit, das Thema Verbesserung der Lebensqualität der Innenstadt planerisch und wohlüberlegt anzugehen. In den vergangenen Jahren wurde der Zustand häufig kritisiert und verschiedene Vorstöße besonders auch von Unternehmerseite, Verschönerungsausschuss und Touristikern zu einer Aufwertung unternommen.
Am 21.9.23 fasste die Gemeindevertretung auf Initiative des SSW folgenden Beschluss:“Das Ziel ist es, das „Innenstadtversprechen“ umzusetzen. Die Gemeinde Sylt wird beauftragt den Prozeß der Innenstadtentwicklung auf den Weg zu bringen und eine Ausschreibung für einen „partizipatorischen Entwicklungsprozeß“ der Innenstadt auf den Weg zu bringen. Fördermöglichkeiten sind zu prüfen.“
In der Beschlusskontrolle ist der Beschluss in der Warteschleife „ In Bearbeitung“Vor diesem Hintergrund beantragen wir die Schaffung eines Bürgerrates, der aus einem Querschnitt von Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Sylt oder des Ortsteils Westerland bestehen sollte. ( Zur Zusammensetzung, professioneller Begleitung und Arbeitsweise verweisen wir auf www.buergerrat.de und andere Quellen). Der Bürgerrat als vielfältige Gruppe soll Impulse setzen, die unabhängig von einseitiger Interessenvertretung unterschiedliche Perspektiven und und Anliegen berücksichtigen. Dabei gilt der Grundsatz: „Was den Einwohnern gefällt, ist auch gut für unsere Gäste“. Deshalb halten wir es für mehr als sinnvoll, unter  breiter Beteiligung Ideen für eine attraktive und für alle angenehme Innenstadt entwickeln zu lassen. Ein Bürgerrat als Demokratieelement ist dafür ein sinnvolles Gremium. Letztlich entscheidet dann die Politik. Begleitet sollte die Einrichtung des Bürgerrates durch den Hauptausschuss. 

Finanzielle Auswirkung:
ca. 10.000 bis 15.000 €

Antrag:
Wir beantragen die Erarbeitung und Umsetzung eines Infrastrukturpaketes bis 2030.
Die Grundzüge des Antrages sind in der Begründung dargestellt ( Sanierung öffentlicher Gebäude, insbesondere Schulen, zügige Aufarbeitung des Sanierungsstaus der Straßen und Umsetzung des Westküstenradweges und weiterer Fuß- und Radwege, Innenstadtmodernisierung). Für die  erforderlichen hohen Ausgaben, die sich im mittleren zweistelligen Millionenbereich bewegen, wird neben Nutzung von Rücklagen auch eine höhere Verschuldung sowie ggf. Steuererhöhungen notwendig. Auf Basis einer Umsetzungsstrategie soll zeitnah vor der nächsten Haushaltserstellung eine zukunftsgerichtete mittelfristige Finanzplanung bis 2030 erstellt werden, dazu gehört insbesondere die Darstellung der vorhandenen Rücklagen und des zur Verfügung stehenden Investitionspotentials.. Gleichzeitig soll möglichst im Konsens bis zum Herbst eine Priorisierung weiterer anstehender Vorhaben wie Rathausumbau,Archiv, Feuerwehr, Schaffung ausreichender Pflegeplätze, Klimaschutzvorhaben und Vollendung des Multiparks vorgenommen werden. Die im Leitbild verankerten Leitideen für eine gleichberechtigte Inselgemeinschaft sind für die Konzepterstellung maßgeblich.


Begründung:
Die öffentliche Infrastruktur befindet sich in einem deutlich verbesserungsfähigen Zustand.Nach jahrelanger Haushaltssperre und Zeit des Stillstandes ist zusätzlich eine Investitionsstau entstanden.
Öffentliche Gebäude, insbesondere gerade Schulen müssen für die Zukunft aufgestellt werden. Hier bieten sich  Synergieeffekte mit den Erfordernissen des Klimaschutzes ( z.B. Wärmedämmung und Photovoltaik) an.
Straßen und Wege entsprechen häufig nicht den Ansprüchen. Das Rad- und Fusswegenetz muss deutlich attraktiver werden. Die Innenstadt und auch Teile der Promenade sind alles andere als einladend. Der Sanierungsrückstand soll gemeindeweit bis 2030 zurückgedrängt werden Eine beständige Instandhaltung geht vor Ausbau.Bestehende Beschlüsse zum Rad- und Fusswegausbau sollen umgesetzt werden, dazu gehört insbesondere die Westküstentrasse. Es sollen in allen Ortsteilen Anreize für die Reduzierung des Autoverkehrs durch attraktive Fuß- und Radwege geschaffen werden.Die Nutzung von bestehenden Strassenflächen ist dabei zu bevorzugen.
Die Innenstadt sollte als Aufenthaltsort und Wirtschaftsstandort unter maßgeblicher Beteiligung von Einwohnern umgestaltet werden. Ein damit eng verbundenes Thema ist die Situation im Promenadenbereich.

Es besteht Handlungsbedarf. Dieser Aufgabe muss sich unser Gemeinwesen stellen. Mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln ist dies neben anderen wichtigen Investitionen für Multipark,Senioreneinrichtungen,Feuerwehr,Rathaus,Archiv und Klimaschutz nicht zu verwirklichen.
Die Entwicklung der kommunalen Steuereinnahmen ist aktuell schwer einschätzbar.Allerdings ergeben sich durch die bundespolitischen Aktivitäten mögliche zusätzliche Förderszenarien.
Ziel ist es in einem gemeinsamen Kraftakt bis 2030 einen großen Schritt bei der Verbesserung der Infrastruktur als Zukunftsinvestition für die Einwohner und den Tourismusstandort Sylt voranzukommen.
Der Preis dafür ist eine erhöhte Verschuldung der Gemeinde, wobei wir im landesweiten Vergleich mit sehr vielen anderen Gemeinden gut dastehen.
Abschließend verweisen wir auf das einstimmig beschlossene Leitbild der Gemeinde Sylt. Es muss nun mit Inhalt ausgefüllt werden.

Antrag:
Ab dem nächsten Schuljahr nach den Sommerferien werden den Grundschulen der Gemeinde Sylt ausreichend Schwimmzeiten in den Vormittagsstunden zur Verfügung gestellt. Ziel und auch eine selbstverständliche Notwendigkeit ist bei allen Schülern bis zum Abschluss der 4. Klasse eine gute Schwimmfähigkeit zu erreichen. Entsprechende Absprachen mit dem ISTS sind zu treffen.

Begründung:
Die Fähigkeit schwimmen zu können, muss insbesondere auf einer Nordseeinsel selbstverständlich sein. Laut DLRG nach einer Befragung aus dem Jahre 2022 können  bundesweit 20% der Grundschüler nicht schwimmen und 60% können sich nicht sicher im Wasser bewegen. Für Sylt liegen keine detaillierten Daten vor, aber auch hier gibt es offensichtliche Defizite.Klar äußerten sich die SchulleiterInnen der Boy Lornsen Schule und Nikolai/ Nordkampschule, dass die zur Verfügung stehenden Schwimmzeiten nicht ausreichend sind, um das im Antrag formulierte Ziel zu erreichen. Personelle Kapazitäten für eine Ausweitung des Schwimmunterrichts seien vorhanden.Ggf. ist die Dänische Schule und die Norddörferschule miteinzubeziehen.

Zusätzliche geringfügige Einschränkungen des öffentlichen Badebetriebes der Sylter Welle müssen in Kauf genommen werden.

Weiteres Vorgehen: 
Wir schlagen vor, das entsprechende Vereinbarungen in vertrauensvoller Zusammenarbeit von ISTS, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, des Fachausschussvorsitzenden ggf. unter Beteiligung der Verwaltung zeitnah erarbeitet  und möglichst auf der nächsten Sitzung vorgestellt werden.
Finanzielle Auswirkungen: 
Halten sich in einem vertretbaren Rahmen und sind eine Investition in die Zukunft der jungen Generation und bewegen sich im Geiste des Leitbildes der Gemeinde Sylt.


2024

Wir beantragen im Januar des kommenden Jahres die Abhaltung einer Einwohnerversammlung.
Als Hauptthemen liegen die Vorstellung des Leitbildes der Gemeinde Sylt und die Auseinandersetzung mit der künftigen Verwaltungsstruktur und der Stellung der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters an.

Begründung:
Bei der letzten Einwohnerversammlung entfiel aus Zeitgründen die Vorstellung des Leitbildes der Gemeinde Sylt. Die mögliche Einführung des Amtsmodells erfordert die Einbeziehung der Bevölkerung, insbesondere da sich die Stellung der zu wählenden Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters der Gemeinde Sylt im Aufgabenbereich deutlich ändern würde.

Anfrage Bauausschuss:
Für die gemeindlichen Straßen, Fuß- und Radwege gibt es einen deutlich sichtbaren Unterhaltungsbedarf. Dieser dient nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Werterhaltung von öffentlichen Eigentum.
Wir gehen davon aus, dass ein Überblick über den Handlungsbedarf besteht.
Wir bitten einen orientierende Auflistung für die Ortsteile vorzulegen.
Welche Priorisierung gibt es?
Wieviel Haushaltsmittel sind 2024 angesetzt und werden diese für ausreichend gehalten?
Auf die angespannte Lage der Fachfirmen und Probleme der Insellage wird immer wieder hingewiesen. Wie ist der aktuelle Stand der Ausschreibungen?
Außerdem bitten wir dieses Thema zeitnah als Tagesordnungspunkt im Bauausschuss zu behandeln.  

Finanzielle Auswirkungen:
Planungskosten, aber bei Verwirklichung deutlich geringere Gesamtkosten

Wir beantragen für die Europawahl auf Wahlwerbung mittels Einzelplakaten zu verzichten.
Stattdessen sind Plakatwände in der Größe von DIN 18/1 (Breite: 3,60 m × Höhe: 2,90 m) aufzustellen. Bei dieser Größe ist Platz für 18 Plakate mit dem Format DIN A1 Hochkant (Breite: 59,4 cm x Höhe: 84,1 cm).
So ist auf jeder Plakatwand ausreichend Platz für die Werbung jeder zur Europawahl zugelassen Partei. Das Aufbringen und Abnehmen von jeweils einem Plakat erfolgt eigenverantwortlich durch die Parteien.
Eine sorgfältige Auswahl der Standorte ist mit der Verwaltung und den Parteivorsitzenden, bzw. den Ortsbeiratsvorsitzenden zu ermitteln.
Wir stellen uns für die Gemeinde Sylt insgesamt 9 Plakatwände vor, welche folgendermaßen verteilt werden sollten:
Je 1 Plakatwand in den Ortsteilen Archsum, Keitum, Morsum, Munkmarsch, Rantum, Tinnum und 3 Plakatwände in Westerland.

Begründung:
Wahlwerbung durch Einzelplakate ist eine teure Ressourcenverschwendung, die viel Müll produziert.


2023



Sehr geehrter Herr Douven,
auf der vergangenen Gesellschafterversammlung am 27.7.23 hatte ich darum gebeten
über die Preisgestaltung für Kleinflugzeuge/Privatjets auf der nächsten Sitzung zu diskutieren, mit dem Ziel ggf. die Preise anzupassen.
Hiermit möchte ich die Fragestellung konkretisieren.
Hintergrund ist meine Auffassung, das der Betrieb des Flughafens insbesondere der touristischen Erschließung für einen mehrtägigen Aufenthalt auf der Insel dient und hierfür sind die Linienflüge entscheidend. 
Nun gibt es zusätzlich eine Fülle von Flugbewegungen, die nur bedingt diesen Zweck entsprechen.
Insbesondere im Fokus stehen hier, die sogenannten „Kaffeeflieger“,Rundflüge, Fallschirmsprungaktivitäten und andere, die den Flugplatz  sozusagen nur für einen Tagesaktivitäten oder Kurzaufenthalt nutzen und damit abgesehen von den klimatischen Auswirkungen auch für eine entsprechende Lärmbelastung sorgen.

Ich bitte für 2023 um eine Darstellung der Anzahl dieser Flugbewegungen nach Gewichtsklassen mit Angabe der entstehende Gesamtkosten für den Gebührenpflichtigen/ Einnahmen nach Gebührensatzung, sowie Angabe, wie lange  die Flugzeuge hier verbleiben. Zusätzlich bitte ich um einen orientierenden Vergleich für die letzten Jahre.

Dabei bitte ich auch um Angaben über auf Sylt beheimatete Flugzeuge ( u.a. Syltair und Fallschirmspringer) und entsprechende Sonderkonditionen.
Wie sind die Gesamtgebühren auf vergleichbaren Flughäfen?

Informationen sind außerdem erwünscht über Planungen des Flughafen Leck, hier sind regelmäßige Anflüge der Insel mit Kleinflugzeugen als Shuttleverkehr und Inselrundflüge im Gespräch. In diesem  Zusammenhang wären auch Informationen über z.B. Aktivitäten von Föhr aus bezüglich Sightseeingflüge über Sylt, wenn darstellbar, interessant.

Auf die Tagesordnung bitte ich neben den Bericht auch den Punkt Beratung und ggf. Beschlussfassung über künftige Gebührenanpassungen aufzunehmen.


Antrag: 
Wir beantragen, dass sich die Gemeinde Sylt der Initiative: „Lebenswerte  Städte und Gemeinden durch angepasste Geschwindigkeiten“ anschließt.

Begründung:
Mehr als 400 Kommunen bundesweit fordern mehr Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfreiheit bei der Anordnung von Höchstgeschwindigkeiten innerorts.
Die Initiative fordert die Bundespolitik auf, durch Änderungen im Strassenverkehrsgesetz und in der Straßenverkehrsordnung, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen auf innerörtlichen Straßen, insbesondere Hauptverkehrsstraßen, den Kommunen selbst zu überlassen, Geschwindigkeitsvorgaben festlegen, so wie sie es für notwendig halten.
Die Gemeinde Sylt hat beschlossen innerörtlich, Geschwindigkeiten zu reduzieren, scheitert aber bei der Umsetzung an unflexiblen ygesetzlichen Vorgaben, die der Verantwortung vor Ort nicht gerecht werden.
Zu weiteren Informationen verweisen wir auf das Internet.

2022

Der Ortsteil Westerland hat ein schlecht ausgebautes Radwegesystem. Die Schaffung einer zeitgemäßen Nord-Südverbindung,Westküstenradweg, stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Radverkehrs unter Berücksichtigung von Fußgängerinteressen dar.
Versiegelung- und Kostenminimierung sollten berücksichtigt werden.
Die bisher vorrangig vorgestellten Trassenführungen zwischen Umweltbundesamt und Seenotparkplatz werden kontrovers diskutiert. Die Trassenführung über den Lornsenweg ist bei der letzten Entscheidung nur knapp mehrheitsfähig gewesen und stößt auf massive Anliegerproteste. Eine von den Kritikern favorisierte strandnähere Trassenführung ist aus verkehrsplanerischer Sicht vor allen aus Sicherheitsaspekten mit Nachteilen behaftet, sie führt bei der notwendigen Kombination mit einem Fußweg zu vermehrter Versiegelung und höheren Kosten.

Als ALTERNATIVLÖSUNG wird folgender Vorschlag unterbreitet:
Der Radweg wird (Betrachtung Nord-Süd) von der Nordseeklinik kommend am Beginn des Lornsenweges in die Uthlandstraße und dann weiter in die Steinmannstrasse geführt, diese Abschnitte werden zur Fahrradstrasse umgewidmet, auf der Lornsenstraße erfolgt dann die Fortführung. Nachteile wären eine verminderte Attraktivität, ggf.die Inkaufnahme von Engstellen insbesondere bei Einmündung in die Uthlandstraße und der Wegfall von Parkplätzen.Vorteile wären die Schaffung eines weitgehend reinen Fußgängerbereiches westlich des Lornsenweges zwischen Umweltbundesamtes und Parkplatz Seenot, ein Minimum an neuer Flächenversiegelung, geringere Kosten und Verabschiedung von einer geraden Linienführung.

Wir beantragen das Tiefbauamt ggf. mit Unterstützung eines Planungsbüros, zu beauftragen, 
diese Trassenführung auszuarbeiten.

Finanzielle Auswirkungen:
Planungskosten, aber bei Verwirklichung deutlich geringere Gesamtkosten

Die Erhaltung und Schaffung von Dauerwohnraum ist erklärtes Ziel aller Sylter Gemeinden.
In dem ALP Bericht von 2020 zur Wohnbedarfsanalyse der Insel wird auf Seite 42 unter der Überschrift:„Ahndung von (bau-)rechtswidrigen Zuständen problematisch“ ausgeführt, grundsätzlich beständen weiterhin Probleme der Umsetzung,Kontrolle und Ahndung von (bau-)rechtswidrigen Zuständen (z.B.Fehlnutzungen). Kontrolle könnte nur der Kreis Nordfriesland als Untere Bauaufsichtsbehörde übernehmen, was angesichts fehlender Personalressourcen beim Kreis noch zu wenig erfolgt.
Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinde Sylt durch den Eigenbetrieb KLM Dauerwohnraum zu sichern und zu schaffen ist der Mangel an Dauerwohnraum auf absehbare Zeit nicht in den Griff zu kriegen. Laut ALP Gutachten gehen in der Bilanz mehr Dauerwohnungen, verloren als geschaffen werden können. Die erschreckende Ist-Situation belegt das Beherbergungskonzept für das gesamte Gemeindegebiet.

Wir beantragen, den Kreis aufzufordern, angelehnt an die Beschlussvorlage im Bauausschuss vom 14.12.15(Anlage) wie vorgeschlagen ein komplettes B-Plangebiet in Westerland Süd exemplarisch zu untersuchen. Damit kann die Ressource fehlgenutzten Dauerwohnraums zur Behebung des Mangels beitragen.

Anmerkung:
Der Antrag vom 3.12.20 wird hiermit modifiziert und die Information von Herrn Kreisbaudirektor Jansen( Bauausschuss 9.5.22), daß eine ursprünglich angedachte finanzielle Beteiligung an Personalkosten des Kreises aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, berücksichtigt.


Es wird beantragt , das Kommunale Liegenschaftsmanagement (KLM)zu beauftragen, zeitnah an öffentlichen Gebäuden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Maßnahmen  zur Reduzierung von CO2 Emissionen aufzuzeigen. Diese bilden dann die Grundlage für Beschlüsse zur konkrete Umsetzung durch die Gemeinde Sylt als Eigentümerin

Begründung:
Das 1,5 Grad Ziel der Bundesregierung kann nur durch gemeinsame Kraftanstrengung erreicht werden.
Die Gemeinde Sylt sollte bei öffentlichen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen und die Kompetenz der KLM nutzen.
Das KLM betreut zahlreiche öffentliche Gebäude wie Schulen,Sporthallen und das Rathaus und hat die Möglichkeit über Betriebs- und Heizkostenabrechnungen, sowie durchgeführtes Energiecontrolling Optimierungsbedarf aufzuzeigen, Einsparpotentiale zu analysieren und damit kurz- und mittelfristig Verbesserungen zu initiieren 


2020

Umwandlung Dauerwohnraum/Ferienappartements Statistik
Anfrage-WohnungsumwandlungApp.Herunterladen
Inselstatistik Herunterladen

Anfrage an das LKN zum Thema Treibstoffnutzung/Luftverschmutzung durch die Hopperbagger der Sandvorspüler.
25.6.2020

Fragen der Grünen & Antworten des LKN:

Sehr geehrter Herr Klockenhoff,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich nachfolgend beantworte:
Frage 1:
Gibt es im Rahmen der Auftragsvergabe Vorgaben, auch über die gesetzlichen Regelungen im Nordseebereich hinaus, zur Verwendung von klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, Reduzierung Schwefelemissionen etc.?
Antwort zu 1:
Zusätzliche Vorgaben über die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen hinaus zur Verwendung von z. B. klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, der Reduzierung von Schwefelemissionen wurden innerhalb der Vertragsbedingungen zur aktuellen Sandaufspülung Sylt vom LKN.SH nicht gemacht. Es wurde jedoch in den Ausschreibungsunterlagen auf die Einhaltung des internationalen Übereinkommens zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL-Übereinkommen) hingewiesen. Darüber hinaus sind in allen auf der Baustelle eingesetzten Maschinen, Geräten, Fahrzeugen etc. nur umweltverträgliche, biologisch abbaubare Hydrauliköle und wenn möglich auch nur biologisch abbaubare Motoröle und Schmierstoffe einzusetzen.
Inwiefern der CO2-Ausstoß z.B. von Baufahrzeugen bei der Ausschreibung und Wertung der Angebote berücksichtigt werden kann, ist auf jeden Fall ein Thema, mit dem der LKN.SH sich zukünftig beschäftigen wird.
Frage 2:
Über wieviel Jahre besteht aktuell eine vertragliche Bindung und sind im Rahmen künftiger Auftragsvergaben strengere Vorgaben geplant?
Antwort zu 2:
Der aktuelle Bauvertrag zur Küstenschutzmaßnahme „Sandaufspülung Sylt 2017-2020“ ist für vier Baujahre abgeschlossen worden und endet mit der Leistungserfüllung für das Jahr 2020. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es vorgesehen auch die folgende Aufspülkampagne „Sandaufspülung Sylt 2021-2024“ wieder für vier Baujahre zu vergeben. Die Zeitpanne ermöglicht uns eine flexible Reaktion auf die seegangsbedingten Schäden an der Westküste Sylts innerhalb der Sturmflutsaison.
Eine Verschärfung der Vorgaben zur Verwendung von z. B. klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, der Reduzierung von Schwefelemissionen über die gesetzlichen Vorgaben bzw. denen aus den aktuellen Vertragsbedingungen hinaus ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.
Ich hoffe Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben und verbleibe
Mit freundlichem Gruß
Birgit Matelski


2019

Anfrage zu Wasserverbrauchsstatistiken der EVS
Die Antwort der EVS



2018

Anfrage zu Glyphosat und anderen Pestiziden auf Sylt
Download: Anfrage Pestizide

Anfrage zu Luftschadstoff-Mess-Stellen in der Gemeinde Sylt
Download: Anfrage Luft-Schadstoff-Mess-Stellen

Antrag für Micro-Depots und Lasten-E-Räder in Westerland
Download: Einrichtung Micro Depot
Antrag auf Beteiligung an Luftmess-Projekt: Beteiligung am Projekt luftdaten.info


2017

August 2017
Anfrage 02.8.2017
Bündnis 90/Die Grünen, SPD , SSW,  SWG und Piraten
zum ÖPNV- Bus-Lizenzausschreibung und Klimaschutz
(Anfrage, pdf zum Download)
Antwort der Gemeinde Sylt auf unsere Anfrage zum ÖPNV zum Download

Antrag  14.7.2017
der Interessengemeinschaft Multipark Sylt, des SSW, der SPD und der Grünen
für eine Machbarkeitsstudie eines Multiparks auf einer Fläche von ca. 2000 m2 an verschiedenen Standorten 
Multipark.origi. antrag-4 (pdf zum Download)