
- Andreas Tietzen, Grüne Nordfriesland, Britta Lenz, CDU Husum, Christiane von Ahlften, Leiterin der FBS, Volker Schümann, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Monika Heinold, MdL, und Landratskandidatin Dr. Gabriele Lamers
Die parlamentarische Geschäftsführerin der grünen Landtagsfraktion Monika Heinold besuchte die Familienbildungsstätte in Husum, um sich vor Ort über die Arbeit der Bildungsstätte zu informieren. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie die Bildungsstätte Kindertagesstätten, die sich zu Familienzentren weiter entwickeln wollen, zukünftig unterstützen kann und auch jetzt schon unterstützt.
Monika Heinold, gelernte Pädagogin, warb für das Konzept der GRÜNEN Landtagsfraktion, zukünftig für Familien Hilfen aus einer Hand in den Kindertagesstätten vorzuhalten. In diesen neuen Familienzentren könnten viele Angebote stattfinden, die bisher in der Familienbildungsstätte statt gefunden haben. Bildungsstättenleiterin Christiane von Ahlften machte deutlich, dass die Familienbildungsstätte in Husum schon über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten praktiziert, und dass die Angebote der Familienbildung in den Kindergärten immer weiter ausgebaut werden.
„Beratung und Hilfe für Familien müssen zusammengeführt werden“, so Heinold, „damit helfen wir den Eltern und stärken den Bildungsauftrag der Kindertagesstätten."
Die Landratskandidatin von CDU und Grünen, Dr. Gabriele Lamers stellte die bereits existierenden und geplanten Angebote und Projekte des Kreises dar, hierbei stehen frühe Hilfen für Kinder aus benachteiligten Familien im Mittelpunkt: „Wichtig ist mir, dass gute Dienstleistungsangebote für Familien einen Standortvorteil für Nordfriesland bringen. Hier siedeln sich Familien gerne an! Mit den geplanten Mehrgenerationenhäusern reagieren wir auf die demographische Entwicklung und machen Nordfriesland attraktiv für jung und alt. Auch die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren ist ein gutes Konzept um jungen Eltern zu helfen.
Ich begrüße sehr, dass aus Husum ein Antrag beim Familienministerium in Berlin gestellt wurde, dass neben der FBS das Mehrgenerationenhaus aufgebaut werden soll. Damit würde die Husumer Familienbildungsstätte plus Mehrgenerationenhaus eines von über 400 Modellprojekten in der Bundesrepublik. Diese bieten Dienstleistungen für jung und alt und sind eine ideale Ergänzung zu bestehenden Angeboten, etwa denen des Diakonischen Werkes."
Auch Britta Lenz, Vorsitzende der Husumer CDU, unterstütze die neuen Entwicklungen: „Die Familienbildungsstätte wird als Mehrgenerationenhaus eine sinnvolle und notwendige Ergänzung für Familien sein. Und die Entwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren ist notwendig, um die Angebote für Eltern zu bündeln. Wir müssen die Familien dort abholen wo sie stehen."