
- v.l.n.r.: Irene Fröhlich, Dr. Gabriele Lamers, Andreas Tietze
Grüne diskutieren mit ihrer Landratskandidatin
Die Zukunft Nordfrieslands gemeinsam gestalten
Außerordentlich gut besucht war die Mitgliedsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen am vergangenen Donnerstag in Husum, als die Bündnisgrünen mit ihrer Landratskandidantin, Frau Dr. Gabriele Lamers über die künftige Entwicklung des Kreises Nordfriesland diskutierten.
Nachdem Frau Dr. Lamers zunächst ihre Ziele und ihre Arbeitsschwerpunkte als Landrätin vorgestellt hatte, mischten sich die Anwesenden schnell aktiv ins Geschehen und fühlten ihrer Kandidatin in den verschiedensten Themenbereichen auf den Zahn. Natur- und Landschaftsschutz, Fragen der Bürgerbeteiligung, der effizienten Verwaltung und der soliden Kreisfinanzen wurden erörtert.
Außerdem hörten die Mitglieder von ihrer Kandidatin, wie sie den Herausforderungen des demographischen Wandels begegnen will. Dabei hat gerade das Amt für Jugend, Familie, Soziales und (seit neuestem auch) Gesundheit, das Frau Dr. Lamers seit fast zehn Jahren leitet, bereits frühzeitig die Weichen gestellt, um auf die uns zukommenden Veränderungen nicht nur zu reagieren, sondern im Sinne Nordfriesland die Entwicklung positiv zu nutzen.
Neue Wohnformen und bürgerliches Engagement sind dabei nur einige Beispiele für die Herausforderungen, für die es Lösungen und Wege zu finden gilt. In fünf Arbeitsgruppen bearbeiten Bürger, Fachleute, Vertreter der Verwaltung und der Selbstverwaltung gezielt verschiedene Aspekte des demographischen Wandels; die Ergebnisse werden Anfang 2008 in einer Konferenz vorgestellt.
Die wirtschaftliche Zukunft sieht Frau Dr. Lamers für Nordfriesland ganz klar im Bereich der erneuerbaren Energien. Sonne und Wind stehen dabei im Mittelpunkt. Um im Konkurrenzkampf zu bestehen, muss der Windstandort Nordfriesland dringend gestärkt werden. Dazu gehört auch der zügige Ausbau der Netzkapazitäten.
Vertreter des Windpark Ellhöft-Westre erläuterten die aktuellen Probleme der Windenergieerzeuger, das Gespräch wird in den nächsten Wochen im Windpark fortgesetzt, denn ein Besuch in Ellhöft wurde bereits vereinbart.
Ein starker Tourismus ist ein weiteres wichtiges wirtschaftliches Standbein, das es durch Qualitätsentwicklung zu stärken gilt.