Bewegung und leckeres Essen ebnen den Weg
Gesundheitsbewusstes Verhalten macht Spaß
Die Angebote sind so richtig nach dem Geschmack von Jugendlichen zusammengestellt, sie machen Spaß und ermuntern zum Mitmachen. Das GUT DRAUF-Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat hier einen Weg gefunden, Freude an Bewegung, gesundes Essen und sinnvolle Stressbewältigung erfolgversprechend an Jugendliche heranzubringen.
„Prävention und Gesundheitserziehung sind bei Jugendlichen oft negativ besetzt. Bewegung und gesunde Ernährung werden schnell gleichgestellt mit Regeln und Verboten. GUT DRAUF zeigt, dass Stressbewältigung nichts mit Abhängen oder Zerstörungswut zu tun hat oder dass gesundes Essen echt lecker schmecken kann. Zusammen mit anderen zubereitet macht es sogar noch mehr Spaß.“ erläutert Ritva Århammar den Hintergrund des Antrags, den die Grüne Fraktion in den nächsten Kreistag eingebracht hat. Bei der Initiative handelt es sich um ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das sich besonders auf die Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung von Jugendlichen im Alter von 12-18 Jahren richtet.
GUT DRAUF wendet sich in erster Linie an Fachkräfte in der Jugendarbeit, die befähigt werden sollen, GUT DRAUF-Angebote umzusetzen. Mit Hilfe von attraktiven Angeboten in den wichtigsten Lebensbereichen von Jugendlichen: in der Freizeit beispielsweise in Jugendzentren, in der Schule und in der Ausbildung, im Sportverein und auch auf Reisen oder Klassenfahrten werden den Jugendlichen Aktivitäten angeboten, die auf spielerische Art und Weise gesundheitsgerechtes Verhalten vermitteln. Die Bereitschaft des Einzelnen zum verantwortungsbewussten und gesunden Leben wird gefördert und gesteigert.
Die Region Südtondern hat bereits die GUT DRAUF-Initiative ergriffen, in der Jugendherberge in Niebüll läuft inzwischen ein Pilotprojekt für Familien (eines von dreien in der gesamten Bundesrepublik) unter fachkundiger Begleitung der Herbergsmutter Anja Rosengren. Über ein Schulprojekt auf Pellworm wurde in den HN am Dienstag berichtet, ohne allerdings das GUT DRAUF-Projekt zu nennen. „Es würde dem Kreis Nordfriesland, insbesondere natürlich den hier lebenden jungen Menschen zu Gute kommen, wenn von dieser, auch finanziell von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderten Initiative kreisweit Gebrauch gemacht würde.“ wirbt Ritva Århammar abschließend für die kreisweite Einführung von GUT DRAUF.







