GRÜNE SpitzenkandidatInnen bei der New Energy

- Andreas Tietze, Detlef Matthiessen und Irene Fröhlich - Ralf Sünkens fehlt auf dem Bild
Der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Energiepolitiker Detlef Matthiessen besuchte mit einer Delegation der GRÜNEN Landesarbeitsgemeinschaften für Energie und für Ökologie die New Energy Messe in Husum. Dies Treffen nutzten gleichzeitig der Spitzenkandidat der Kreisgrünen, Andreas Tietze, und die beiden örtlichen SpitzenkandidatInnen aus Husum und Tetenbüll/Eiderstedt, Irene Fröhlich und Ralf Sünkens, sich bei der Jobmesse über die Wirkung der neuen Energien auf den örtlichen Arbeitsmarkt zu informieren.
Detlef Matthiessen:"In der nächsten Zeit wird das EEG vom Bundestag überarbeitet. Ich fordere die grosse Koalition in Berlin auf, dass die Abgeordneten die Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien nicht kürzt und insbesondere die jährliche Absenkung (Degression) für Windenergie streicht und für Solarenergie nicht verändert. Im Vertrauen auf die guten Rahmenbedingungen haben die Betriebe in den vergangenen Jahren viele neue Arbeitsplätze geschaffen, die nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen. Erneuerbare Energie leistet den Hauptbeitrag zum Klimaschutz und vermeidet damit volkswirtschaftliche Kosten. Der deutsche Technologievorsprung auf diesem stark wachsenden Sektor stärkt unseren Export."
Andreas Tietze stellt fest: "Die neuen Energien sind ein ganz entscheidender Jobmotor für Nordfriesland. Der bundesweite Boom in diesem Bereich schlägt bei uns besonders durch. Schon längst sind diese neben dem Tourismus und der Landwirtschaft ein entscheidendes wirtschaftliches Standbein."
"Mich beeindruckt immer wieder, dass die neuen Energien dazu geführt haben, dass so eine kleine Stadt wie Husum nun Schauplatz international bedeutender Messen ist." so Irene Fröhlich. "Allerdings ist die Stadt Husum verantwortlich dafür, selber ein Modell für Nutzung regenerativer Energien zu sein. So müßte etwa der Bürgermeister vorschlagen, auf dem Dach der neu zu bauenden Iven-Agßen-Schule eine Bürger-Photovoltaik-Anlage zu installieren. Das würde die Messe noch glaubwürdiger machen und somit zu Absicherung und Asubau beitragen. Wir wollen nicht nur mit einer Krokusblütenkönigin glänzen, sondern vor allem mit vielen Solaranlagen auf unseren Dächern."
Ralf Sünkens: "Meine Azubis knüpften erfolgreich Kontakte zu den ausstellenden Firmen. Die Messe zeigt Möglichkeiten der beruflichen Neuorientiertung und Weiterbildung. Gerade ländlich strukturierte Regionen wie Eiderstedt profitieren entscheidend von regenerativen Energien. Wir Grünen wollen dafür Sorgen, dass dem keine Steine in den Weg gelegt werden."










