PRESSEMITTEILUNG

28.8.2007
Demokratische Parteien müssen
gegen Rechts stehen
Gerade in Zeiten, in denen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz wieder ihre hässliche Fratze zeigen, ist es umso wichtiger, dass alle Bürger, insbesondere aber die demokratischen Parteien der NPD und anderen Ewig-Gestrigen kein Forum bieten. Daher weisen die Wyker Grünen die Einladung von Herrn Wodowos an den NPD-Kandidaten für die Landratswahl entschieden zurück. Diese Leute haben genug Unheil angerichtet und ihre geistig-moralische Brandstiftung sollte nicht durch irgendeinen unnötigen Auftritt auch noch unterstützt werden.
Völlig unverständlich ist dabei die Rolle der SPD. Wie vereinbaren SPD und SSW das alles mit ihrer sonstigen Politik, in der sie sich gegen Rechtspopulismus stellen? Waren dies lediglich Lippenbekenntnisse? Wie kann die SPD den Widerspruch auflösen, einerseits auf Bundesebene die NPD verbieten zu wollen und sich andererseits im kommunalen Rahmen daran zu beteiligen, dass derselben Partei ein Forum geboten wird?
Insbesondere die SPD in Wyk diskreditiert sich mehr und mehr selbst. Zunächst ist sie seit Monaten nur noch damit beschäftigt, dem Wyker Bürgermeister Knüppel zwischen die Beine zu werfen und hat daher keine Zeit, die eigenen Finanzen zu kontrollieren, und nun auch noch die Unterstützung des Populisten Harrsen und die unsägliche Veranstaltung des Herrn Wodowos.
Es ist ein Schlag ins Gesicht Willy Brandts, dass auf der NPD-Homepage Nordfriesland mit dem Slogan geworben wird „Mehr Demokratie wagen!“. Die Vorbilder dieser Leute haben die Demokratie damals mit Stiefeln zertrampelt.
Manfred Hinrichsen, Sprecher der Wyker Grünen










